Zocken, chatten, scrollen: Polizei warnt vor Gefahren im Netz und gibt Eltern wichtige Tipps

(Liestal BL). Zocken, scrollen, chatten und recherchieren: Das Internet gehört zum Alltag unserer Kinder und Jugendlichen.

Doch nicht alles, was online passiert, ist harmlos.

Was Eltern und Bezugspersonen tun können

  • Zuhören und echtes Interesse zeigen.
  • Offen über Erlebnisse und mögliche Gefahren sprechen.
  • Gemeinsam klare Regeln für den Umgang mit digitalen Medien vereinbaren.
  • Selbst mit gutem Beispiel vorangehen – etwa beim Umgang mit eigenen Bildern und persönlichen Daten sowie mit denjenigen der Kinder.


📱 Der kurze Familien-Check

Vier einfache Fragen helfen dabei, die digitale Sicherheit in der Familie regelmässig zum Thema zu machen:

1. Zuhören
Weiss mein Kind, dass es jederzeit mit mir über unangenehme Erlebnisse sprechen kann?
2. Schützen
Haben wir Privatsphäre-Einstellungen und sichere Passwörter gemeinsam überprüft?
3. Vereinbaren
Gibt es verständliche Regeln für Bildschirmzeit, Chats, Fotos und persönliche Daten?
4. Handeln
Weiss mein Kind, wie es problematische Kontakte blockieren, melden und Hilfe holen kann?

Wenn etwas passiert: ruhig bleiben, dem Kind zuhören, vorhandene Beweise sichern, problematische Inhalte nicht weiterverbreiten und fachliche Hilfe holen.

Hilfe holen, wenn etwas passiert

Wenn trotz aller Vorsicht etwas passiert, gilt: ruhig bleiben, zuhören und Hilfe holen.

Unterstützung gibt es bei www.clickandstop.ch und bei der Polizei.

 

Quelle: Polizei Basel-Landschaft
Bildquelle: Symbolbild © ShotPrime Studio/Shutterstock.com

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