Brutale Angriffe auf wehrlose Opfer: Acht Jugendliche wegen versuchter Tötung verhaftet

(Zürich ZH). Nach intensiven Ermittlungen zu zwei Mitte September 2026 in der Stadt Zürich verübten schweren Gewaltdelikten konnten die Kantonspolizei Zürich, die Zürcher Staatsanwaltschaft und die Jugendanwaltschaft des Kantons Zürich gemeinsam acht tatverdächtige Jugendliche und junge Erwachsene identifizieren und verhaften.

Gegen die Beschuldigten wurden Strafverfahren wegen versuchter Tötung eröffnet.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Zwei Gewaltdelikte: Am 11. September 2026 im Kreis 4 und beim Bahnhof Stettbach
  • Opfer: Ein 21-jähriger Schweizer und ein 25-jähriger Spanier wurden mittelschwer verletzt
  • Festnahmen: Acht Tatverdächtige im Alter zwischen 16 und 19 Jahren
  • Herkunft: Die Beschuldigten stammen aus der Schweiz, dem Kosovo, Nigeria und Eritrea
  • Ermittlungsstand: Beide Angriffe werden nach derzeitigen Erkenntnissen derselben Tätergruppierung zugeschrieben
  • Vorwurf: Versuchte Tötung
  • Angriffe: Unter anderem mit Glasflaschen und Fusstritten gegen den Kopf
  • Haft: Erwachsene Beschuldigte in Untersuchungshaft, Minderjährige im Gewahrsam der Jugendanwaltschaft

Erster Angriff auf 21-jährigen Schweizer im Kreis 4

Am Freitagabend, 11. September 2026, kam es in der Stadt Zürich im Kreis 4 zu einem Angriff mehrerer Personen auf einen 21-jährigen Schweizer.

Dabei wurde das Opfer mittelschwer verletzt.

Eine Stunde später wird 25-jähriger Spanier angegriffen

Rund eine Stunde später griffen im Kreis 12 auf dem Vorplatz des Bahnhofs Stettbach mehrere Personen einen 25-jährigen Spanier an, der dabei ebenfalls mittelschwer verletzt wurde.

Die Strafverfolgungsbehörden nahmen umgehend umfangreiche Ermittlungen zur Klärung der beiden Gewaltdelikte und zur Identifizierung der zunächst unbekannten Täterschaft auf.

Acht Tatverdächtige bei koordinierter Aktion verhaftet

Vergangenen Dienstag, 22. September 2026, verhaftete die Kantonspolizei Zürich in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft I für schwere Gewaltkriminalität sowie der Jugendanwaltschaft des Kantons Zürich im Rahmen einer koordinierten Aktion acht Tatverdächtige im Alter zwischen 16 und 19 Jahren.

Die aus der Schweiz, dem Kosovo, Nigeria und Eritrea stammenden Beschuldigten stehen unter dringendem Verdacht, an den Gewaltdelikten von Mitte September 2026 beteiligt gewesen zu sein.

Nach derzeitigen Erkenntnissen lassen sich die beiden Gewaltdelikte derselben Tätergruppierung zuschreiben.

Opfer mit Glasflaschen und Fusstritten gegen den Kopf attackiert

Die von Überwachungskameras aufgezeichneten Angriffe zeigen ein erschreckendes Ausmass an Gewalt: Die Opfer wurden unvermittelt angegriffen und unter anderem mit Glasflaschen und Fusstritten gegen den Kopf attackiert, während sie wehrlos am Boden lagen.

Die beiden Angriffe im Überblick

11. September 2026 Angriff auf einen 21-jährigen Schweizer im Kreis 4 – mittelschwer verletzt
Rund eine Stunde später Angriff auf einen 25-jährigen Spanier beim Bahnhof Stettbach – mittelschwer verletzt
22. September 2026 Acht Tatverdächtige im Alter zwischen 16 und 19 Jahren verhaftet
Ermittlungsstand Beide Gewaltdelikte werden nach derzeitigen Erkenntnissen derselben Tätergruppierung zugeschrieben

Vorwurf der versuchten Tötung

Staats- und Jugendanwaltschaft werfen allen Beschuldigten versuchte Tötung vor.

Für die über 18-jährigen Beschuldigten hat das Zwangsmassnahmengericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft gestern Nachmittag Untersuchungshaft angeordnet.

Die minderjährigen Beschuldigten befinden sich in Gewahrsam der Jugendanwaltschaft.

Für sämtliche Beschuldigten gilt bis zu einem rechtskräftigen Verfahrensabschluss die Unschuldsvermutung.

 

Quelle: Kantonspolizei Zürich / Staatsanwaltschaft Zürich / Jugendanwaltschaft des Kantons Zürich / Polizei.news
Bildquelle: Symbolbild © Sean Pavone/iStock.com

Publireportagen

Empfehlungen