Stadt Zürich ZH: Polizeieinsatz wegen Sitzblockade in der ETH Zürich

Am Dienstag, 7. Mai 2024, führten mehrere Dutzend Personen in der ETH Zürich einen propalästinensischen Protest in Form einer Sitzblockade durch.

Die Stadtpolizei Zürich kontrollierte und verzeigte 28 Personen.

Um 11.30 Uhr versammelten sich mehrere Dutzend Aktivist/innen im Gebäude der ETH an der Rämistrasse 101 in der Eingangshalle zu einer Sitzblockade. Die Verantwortlichen der ETH sprachen die Kundgebungswilligen an und teilten ihnen mit, dass sie diesen Protest nicht tolerieren werden. Trotz der Aufforderung das Unterfangen zu beenden, blieben die Personen vor Ort sitzen.

Die alarmierte Stadtpolizei Zürich rückte mit Uniformkräften und einem Dialogteam aus. Eine Frist, die Örtlichkeit selbständig zu verlassen, liess ein Teil der Teilnehmenden ungenutzt verstreichen. Gegen die verbliebenen Personen stellte die ETH-Leitung Strafantrag wegen Hausfriedensbruch.

In der Folge wurden 28 Personen durch die Stadtpolizei Zürich kontrolliert, weggewiesen und ihnen wurde die Verzeigung eröffnet. Teilweise leisteten die Aktivist/innen passiven Widerstand und mussten aus dem Gebäude getragen werden. Im Einsatz standen zudem Einsatzkräfte der Kantonspolizei Zürich.

 

Quelle: Stadtpolizei Zürich
Titelbild: Symbolbild © Stadtpolizei Zürich

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