Street Parade 2023: Schlussbilanz - sehr gut versorgt mit Schutz & Rettung Zürich

Schutz & Rettung Zürich hat an der diesjährigen Street Parade 615 medizinische Behandlungen durchgeführt, was dem Vorjahresniveau entspricht. Die häufigsten Behandlungsgründe waren wiederum Schnittverletzungen/Schürfungen sowie übermässiger Alkohol- und Betäubungsmittelkonsum.

Insgesamt zieht SRZ eine erfreuliche Bilanz, die jedoch durch sechs schwer verletzte Personen getrübt wurde.



An der Street Parade stand Schutz & Rettung Zürich (SRZ) mit einem Grossaufgebot aus Sanität, Berufs- und Milizfeuerwehr, Zivilschutz, Feuerpolizei, Einsatzleitzentrale, Logistik, Stäben sowie unterstützenden Partnerorganisationen im Einsatz. SRZ kann auf langjährige Erfahrung mit Grossveranstaltungen und grosse Routine zurückreifen. Ebenso bewährten sich die detaillierte Planung und der massgeschneiderte Mitteleinsatz, sodass SRZ insgesamt ein positives Fazit zieht.

Insgesamt führte die Sanität 615 Behandlungen durch, was etwa dem Vorjahresniveau entspricht (2022: 621). Im Verlauf der Street Parade verletzten sich sechs Personen schwer. Sie wurden auf dem Festgelände medizinisch erstversorgt und zur weiteren Behandlung ins Spital überführt. Gesamthaft sind 42 Hospitalisationen zu verzeichnen, was einer Abnahme gegenüber dem Vorjahr um mehr als einen Drittel entspricht. Wie erwartet lassen sich am meisten Behandlungen auf Schnittverletzungen und Schürfungen zurückführen (233). 177 Behandlungen standen im Zusammenhang mit übermässigem Alkoholkonsum und 69 mit Betäubungsmitteln. Bis zum Morgengrauen wurden 98 Personen in die Patientensammelstelle zur Überwachung und Ausnüchterung überführt, was ebenfalls einem leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr entspricht. Weiter wurden Patient/innen versorgt aufgrund von Prellungen und Stauchungen, Kopfschmerzen, Kreislaufproblemen, allergischen Reaktionen und Hitzeschlag sowie Sonnenstichen.

Vor und während des Anlasses kontrollierte die Feuerpolizei Gebäudezugänge, Abschrankungen und eingezäunte VIP-Bereiche entlang der Umzugsroute stichprobenmässig. Alle Mängel wurden rechtzeitig behoben. Ausserdem besuchten Brandschutzexpert/innen 23 Nachtlokale und überprüften dabei insbesondere die Einhaltung der Brandschutzvorrichtungen, Fluchtwege, Notausgänge und die maximalen Besucherkapazitäten.








 

Quelle: Schutz & Rettung Zürich
Bildquelle: Schutz & Rettung Zürich

Publireportagen